Studienblatt für die Kunstmappe

Naturstudien für die Kunstmappe

Welche Aufgabe haben Studienblätter?

Ein wichtiger Bestandteil jeder Kunstmappe sind Studienblätter von realen Objekten. Diese Zeichnungen und Skizzen dokumentieren, wie Sie die Welt sehen, Ihre Umgebung wahrnehmen und dreidimensionale Objekte zweidimensional darstellen können. Das Zeichnen realer Objekte schult Ihr Auge. Sie beginnen genauer zu beobachten. Im Laufe der Zeit werden Sie das gesehene auch schneller auf den Zeichengrund übertragen können.

Eine weitere wichtige Aufgabe des Naturzeichnens liegt darin, Ihre visuelle Bibliothek aufzufüllen. Damit Sie später auch aus der Fantasie zeichnen können, müssen Sie die Formen verstehen und oft gezeichnet haben.

Das Zeichnen von Objekten hilft außerdem Ihre Hand-Auge-Koordination zu schulen. So werden Sie im Laufe der immer besser. Das „große Wunder des Zeichnens“ ist, dass Sie diese Verbesserung an sich selbst tatsächlich feststellen können. Das ist nicht nur sehr motivierend, sondern verschafft Ihnen auch eine große Befriedigung, denn Sie machen laufend Fortschritte!

Warum von realen Objekten zeichnen und nicht vom einem Foto?

Der Vorteil zum Zeichnen nach einem Foto ist, dass Sie das Objekt von allen Seiten betrachten können und damit viel besser verstehen, wie Sie es zeichnen müssen. Auf dem Foto sind viele Bereiche verdeckt, undeutlich oder verschwinden im Schlagschatten. Wenn Sie das Objekt real vor sich liegen haben, tauchen diese Probleme nicht auf.
Grundsätzlich geht es in einer Kunstmappe ja auch nicht darum ein Foto möglichst gut zu kopieren, sondern Ihr persönliches Meisterwerk zu schaffen! Dazu gehört, dass Sie eine ansprechende Ansicht des Objektes finden, einen spannende Komposition erstellen und das Objekt auf Ihre einzigartige Art und Weise umsetzen.

Es gibt kein „richtig oder falsch“!

Alles, was Sie zeichnen, wird Ihre künstlerische Ausdruckskraft weiter wachsen lassen. Seien Sie also mutig, experimentieren Sie und haben Sie Spaß bei dem, was Sie zeichnen.

Infos zur Kunstmappe und dem Nachweis der künstlerischen Eignung

Kunstmappe

1. Die Kunstmappe

Eine Kunstmappe umfasst i. d. R. zwischen 12 und 20 selbstgefertigte, mit lesbarem Namen und Entstehungsdatum versehene, originale Arbeitsproben. Manchmal gehört auch eine Hausaufgabe dazu, die ein paar Wochen vor Bewerbungsschluss auf der Internetseite der Hochschule veröffentlicht wird.

Ganz wichtig ist die Individualität der Arbeitsproben. Sie
müssen in ihrer Art einzigartig sein und sich von denen anderer Bewerber abheben. Schauen Sie sich erfolgreiche Bewerbungsmappen an, aber setzen Sie Ihre eigenen Ideen um! Jede Mappe muss ein persönliches Kunstwerk sein. Es ist alles möglich, aber es gibt Maßstäbe, die sich mit dem Verständnis für gute Gestaltung an den Hochschulen und im Design decken. Außerdem sollte die Kunstmappe folgende Punkte erfüllen:
– Spannende Ideen zeigen.
– Zeigen, dass man Spaß am Gestalten hat.
– Die eigene Persönlichkeit optimal präsentieren.
– Die Arbeitsproben optimal präsentieren. Das bedeutetmsich an ein paar grundlegende formale- und inhaltliche Regeln zu halten.
– Die Mappe sollte ein Konzept und eine Dramaturgie aufweisen.
– Die Arbeiten sollten zeigen, dass man Kenntnisse über die Anforderungen des angestrebten Fachbereichs besitzt.
– Grundsätzlich sollte man sein Interesse an Kunst, Design und Gestaltung im Allgemeinen zeigen.
– Zweitrangig ist die technisch perfekte Umsetzung!

2. Die Aufnahmeprüfung

In der Aufnahmeprüfung werden dem Bewerber fachspezifische Aufgaben gestellt, die er in einem zeitlich gesetzten Rahmen lösen muss. Dabei wird ganz bewusst eine Stresssituation erzeugt, denn viele der Aufgaben sind in der Kürze der Zeit nicht zu vollenden. Vielmehr soll der Bewerber zeigen, dass er zu einem best. Thema Ideen und Ansätze visualisieren kann und die Grundtechniken beherrscht. Die Prüfung kann sich über mehrere Tage erstrecken.

3. Das Aufnahmegespräch

Meistens werden Fragen zur Bewerbungsmappe oder zu den Arbeiten gestellt, die während der Aufnahmeprüfung entstanden sind. Sie sollten Ihr Interesse an Kunstund Design zeigen können, z. B. in dem man seinen Lieblingsdesigner/ Künstler nennen kann.

(Quelle: „Mappenkurs kompakt“, ISBN 978-3-00-034890-7)

Mappenkurs für Industriedesign

Mappenkurs

Mappenkurs für den Studiengang „Industriedesign“

Die Mappenschule bietet einen Mappenkurs für den TOP-Studiengang: Industriedesign, Produktdesign oder Produktgestaltung. Er eröffnet den Absolventen viele Möglichkeiten, ein kreatives Leben als Designer zu führen. Doch am Anfang steht die Kunstmappe, in der der/die Bewerber/in den Nachweis für seine künstlerische Eignung erbringen muß. Meist ist die Kunstmappe nur eine Teil der Aufnahmeprüfung. Hinzu kommt noch eine praktische Prüfung, manchmal eine Hausaufgabe und ein persönliches Gespräch mit den Professoren.

Tipps zum Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren ist also sehr umfangreich und der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab – manchmal auch davon, ob die Professoren den Eindruck haben, dass die Persönlichkeit des/der Bewerbers/in zur Hochschule und der Studentenstruktur paßt oder nicht. Daher empfiehlt es sich, sich die Hochschulen genau anzusehen und die Hochschule zu finden, die zu einem paßt. Der Mappenkurs der Mappenschule hilft nicht nur bei der Auswahl der richtigen Hochschule, sondern vor allem beim Erstellen der Kunstmappe.

Was kann in die Kunstmappe?

Bei der Gestaltung der Mappe sind zeichnerische Fähigkeiten gefragt aber auch das Gefühl für Form und Raum, viel Kreativität und eigene Ideen. Der/die Bewerber/in muß sich als kreative Persönlichkeit präsentieren und zeigen, dass er/sie konzeptionell an kreativen Designthemen arbeiten kann. Unser Mappenkurs hilft dabei, die passenden Themen zu finden und diese studiengangadäquat zu bearbeiten. Dabei entstehen nicht nur Arbeiten für die Bewerbungsmappe, sondern die Bewerber werden auch auf die Aufnaheprüfung vorbereitet.

Die Mappenschule hilft

Bei Fragen zu unserem Mappenkurs kann ganz unverbindlich Kontakt zur Mappenschule aufgenommen werden: Per Mail: info(at)diemappenschule.de oder telefonisch: 0177 6578 670 – wir freuen uns auf Euch und Eure Fragen!

Wann einen Mappenkurs beginnen?

Mappenkurs der Mappenschule

Eine erfolgreiche Kunstmappe gestaltet man nicht über Nacht. Sie verlangt einige Wochen intensiver Arbeit, viel Motivation, etwas Begabung und haufenweise Stifte und Papier. Daher nicht zu spät mit der Mappe beginnen, sondern so früh wie möglich damit anfangen. Eine gute Kunstmappe muss reifen und Ihr solltet Euch genügend Zeit nehmen an Euren Arbeiten und Konzepten zu feilen.
Wenn Ihr Euch professionell beraten lasst, z. B. in einem Mappenkurs könnt Ihr dabei viel Zeit sparen, denn Ihr müsst nicht alles selbst herausfinden, sondern könnt vom Know-How erfahrener Designer profitieren und schneller ans Ziel gelangen.

Wenn Ihr im Sommersemester ein Studium beginnen möchtet, kann ein Zeitplan z. B. so aussehen:
Die Bewerbungsfristen und Eignungsprüfungen für ein Studienbeginn im SS beginnen im Oktober oder November des Vorjahres. Bis dahin solltet Ihr Eure Bewerbungsmappe fertig haben. Unter Anleitung und mit etwas Begabung schafft Ihr eine Bewerbungsmappe in 2-5 Monaten! Ihr solltet also spätestens im April mit der Mappe beginnen – besser früher! Dazu besucht Ihr z. B. einen Mappenkurs der Mappenschule und arbeitet unter Anleitung und konzentriert an Zeichentechniken und Konzepten.
Ihr lernt das Zeichnen, grafische Darstellungstechniken, wie man ein Thema systematisch erarbeitet usw. Durch das zielgerichtete Arbeiten an konkreten Aufgaben, mit zahlreichen Feedbacks, macht Ihr sehr schnell Vortschritte.

Mit unseren Onlinekursen könnt Ihr eine große Hürde nehmen, denn Ihr lernt, worauf es ankommt und
wie Ihr Ideen umsetzen und präsentieren könnt. Mit diesem Rüstzeug könnt Ihr an Eurer Mappe weiter feilen oder weitere Mappen erstellen!
„Die Mappenschule“ steht Euch natürlich auch nach dem Kurs für alle Eure Fragen zur Verfügung.

Mappenkurs: 4 oder 10 Wochen?

Mappenkurs

Wenn Ihr vor der Entscheidung steht, einen Mappenkurs zu machen, ist die nächste Frage: „Wie lange soll ich einen Mappenkurs belegen?“ Wir bieten in der Mappenschule zwei Kurskonzepte an, die sich in der Vergangenheit bewährt haben und auf unterschiedliche Anforderungen zugeschnitten sind:

4-wöchiger Mappenkurs kompakt
Unsere 4-wöchiger Mappenvorbereitung ist sehr kompakt und bietet in kurzer Zeit alle Informationen zur Mappenerstellung. Ihr erhaltet jede Woche studienspezifische Aufgaben, und natürlich unser qualifiziertes Feedback zu allen Euren Arbeiten, die Ihr einreicht. Besonders Leute, die zeichnerisch und gestalterisch schon Erfahrungen haben, erhalten in diesem Kurs den Feinschliff. Aber auch für Leute, die sich darüber informieren möchten, ob sie die Voraussetzungen für ein Kunst- oder Designstudium mitbringen, ist dieser Kurs sehr gut geeignet.

10-wöchiger Mappenkurs intensiv
Unser 10-wöchiger Mappenkurs bietet den Teilnehmern eine fundierte Einführung in die zeichnerischen und gestalterischen Grundlagen. Dabei werden Themen wie „Perspektive“ oder „figürliches Zeichnen“ geübt, bevor im zweiten Kursabschnitt die studienspezifischen Aufgaben bearbeitet werden. Bereits beim Erlernen der Grundlagen entstehen mappentaugliche Arbeiten. In Kombination mit unserem qualifizierten Feedback erhalten die Kursteilnehmer:
– Studienblätter, in denen Sie Ihr Verständnis der gestalterischen Grundlagen demonstrieren
– Studienspezifische Arbeiten, die zeigen, dass sich der Bewerber mit dem Studiengang und dessen Anforderungen auseinandergesetzt hat
– Eigene, freie Arbeiten, die aufbauend auf die Grundlagen, zu erfolgreichen Kunstmappen zum Nachweis der künstlerischen Eignung führen.

Zusammenfassend kann man sagen:

Der 4-wöchige Mappenkurs ist für Teilnehmer mit Erfahrung geeignet, oder Bewerber, die in sehr kurzer Zeit alle nötigen Informationen bekommen möchten.
Der 10-wöchige Mappenkurs ist für Anfänger aber auch für Fortgeschrittene geeignet. Er ist intensiv und bietet mehr Zeit für kreatives Arbeiten.

Erfolgreicher Mappenkurs für Architektur

Mappenkurs Architektur

Bianka Gschlecht hat den Mappenkurs Online bei der Mappenschule belegt und wurde mit Ihrer Kunstmappe für den Studiengang Architektur in Stuttgart, zur Aufhanmeprüfung zugelassen.

Hier noch ein paar Infos zum Studium der Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart:

Es bewerben sich jährlich ca. 850 Studieninteressierte auf die rund 180 Studienplätze des Studiengangs Architektur und Stadtplanung. Da es regelmäßig mehr Bewerbungen als Studienplätze gibt, wird ein Auswahlverfahren durchgeführt.
Für den Antrag auf Zulassung müßt Ihr folgende Uterlagen einreichen:

1. das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung
2. Einen Nachweise über ein ggf. vorhandenes außerschulisches Engagement, einschlägiges Praktikum, abgeschlossene Berufsausbildung oder bisherige, für den Studiengang relevante Berufsausübung.
3. Ein Motivationsschreiben
4. Eine Mappe in Form von Fotos, Zeichnungen oder Fotokopien von Arbeiten bzw. Aktivitäten, die einen Aufschluss über Fertigkeiten und Fähigkeiten, die Eignung für den Studiengang und eine evtl. bisherige Beschäftigung mit dem Fach belegen. Die beigelegten Blätter dürfen nicht größer als DIN A 4 sein. Keine Originale einsenden, da eingesandte Unterlagen nicht zurückgesandt werden. In der Mappe muß ein Thema bearbeitet werden. Das Thema wird jährlich jeweils zum 15. März veröffentlicht. Das Thema für die Bewerbung zum WS 2017/18 lautet: „Dichte und Raum“.

Weitere Infos und Hilfestellungen bekommt Ihr in unserem Mappenkurs. Unverbindliche Kontaktaufnahme unter Tel.: o177 6578 670

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